Computerarchitektur

Dieses Lernmodul wurde entwickelt für Studierende im ersten Semester.

Das Ziel einer jeden Hochschulausbildung ist immer, möglichst alle Studierenden am Ende eines Semesters auf das gleiche Wissensniveau zu bringen. Ein übliches Mittel dazu ist die "Bottom-Up-Strategie", welche praktisch "bei Null" beginnt und mit den elementarsten Grundlagen anfängt.

Dieses Lernmodul geht den entgegengesetzten Weg: "Top-down". D.h. es wird ein gewisses Vorwissen vorausgesetzt und dieses vorhandene Vorwissen wird verfeinert und erweitert. Die Denkweise soll in bestimmte Bahnen gelenkt werden, damit die Studierenden eigene Schlüsse ziehen können, und früher oder später "der Groschen fällt".

Doch welches Vorwissen kann bei Studierenden im ersten Semester im Bereich Computerarchitektur vorausgesetzt werden? Und zwar bei allen (!) Studierenden gleichermaßen? (Wenn sicherlich auch nicht überall gleich stark ausgeprägt.)


Kleinster gemeinsamer Nenner

Was ist "der kleinste gemeinsame Nenner" in Bezug auf die Computerarchitektur bei allen Studierenden?

Es ist die "Anwendung des Computers". Alle Studierenden sind Anwender an ihrem PC oder Laptop:

  • Sie wissen üblicherweise wie Tastatur, Maus, Monitor usw. angeschlossen werden.
  • Sie können das Gerät einschalten.
  • Sie können mit den Komponenten (--> Maus, Tastatur, Drucker, etc.) umgehen.
  • Sie können mit Betriebssystem und Anwendungsprogrammen in normalem Umfang arbeiten.

Und bei genau dieser Gemeinsamkeit beginnt dieses Lernmodul auf der nächsten Seite. Vorher aber noch eine Definition:


Definition: Computerarchitektur

Definition

Die Computerarchitektur oder Rechnerarchitektur ist ein Teilgebiet der (technischen) Informatik, welche sich mit dem internen sowie externen Aufbau eines Computersystems beschäftigt.


So geht es weiter:


Weblinks

Rechnerarchitektur bei Wikipedia


Literatur

Einen umfassenden Einblick in das Thema Computerarchitektur liefert Tanenbaum 2005. Weitere Zusammenfassungen sind zu finden bei Eisenhardt et.al. 2007 sowie bei Plate DVS.